Hörbranz – Fronhofer Kapellengemeinschaft sichert Fortbestand des kleinen Gotteshauses
Die kleine Kapelle in der Fronhoferstraße in Hörbranz kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Das Kleinod, dass ein wertvolles Stück zur alten Hörbranzer Geschichte beiträgt, wurde bereits 1804 erstmals urkundlich erwähnt. 1975/76 haben eine Handvoll engagierter Fronhofer die Kapelle wegen ihres desolaten Zustandes neu aufgebaut, im August 1976 wurde sie feierlich neu wiedereingeweiht. Am Dreifaltigkeitssonntag wird die Tür der Kapelle geöffnet und bei trockenem Wetter wird der Gemeindegottesdienst vor der Kapelle gefeiert. Weiters wird die Glocke bei einem Todesfall in der Parzelle geläutet. Seit 50 Jahren schmückt das renovierte Gotteshaus nun schon wieder die Fronhoferstraße. Den tadellosen Zustand verdankt sie dem Umstand, dass sich immer wieder Menschen finden, die bereit sind ihre Zeit und ihr Engagement ehrenamtlich in den Erhalt der Kapelle zu investieren. Die letzten Jahre zeichnete Waltraud Immler mit ihren Helfern dafür verantwortlich. Sie lud am 16.03.2026 zu einer Kapellenversammlung um die Zukunft der Kapelle zu planen und konnte rund 20 Personen im Clublokal des CAP Billard Hörbranz begrüßen. Waltraud Immler war es eine Herzensangelegenheit, dass die Verantwortung und die Planungen für die Kapelle in Zukunft auf eine breitere Personengruppe verteilt wird. Bei der Sitzung wurde ein neues Team um Obfrau Immler aufgestellt. Als Kassier wurde Yvonne Fetz, als Kapellenwart Josef Kleber, als Chronist Herbert Schwärzler und als Kassaprüferin wurde Laura Degasperi einstimmig ins Führungsteam gewählt. Und viel Zeit zur Einarbeitung bleibt nicht, am 31. Mai 2026, dem diesjährigen Dreifaltigkeitssonntag, wird schon die Messe und ein Straßenfest zum 50-jährigen Wiedereinweihungsfest geplant. Dazu wurden an diesem Abend auch gleich die ersten Gespräche geführt.
Waltraud Immler dankte den neuen Vorstandsmitgliedern, allen die mit ihrem Kommen ihre Bereitschaft zur Erhaltung der Kapelle bekundet haben und den bisherigen Helfern, die geschlossen auch in Zukunft ihre Hilfe angeboten haben. Immler dazu: „ Die Fronhofer Kapelle ist ein wichtiges Stück Geschichte in der Straße, zu den Dreifaltigkeits-Gottesdiensten kommen Besucher aus der ganzen Gemeinde und feiern gemeinsam die Messe. Aber auch das Zusammenkommen bei der anschließenden Agape ist mir sehr wichtig. Dabei treffen sich alte und neue Bewohner, man kommt miteinander ins Gespräch, lernt sich ungezwungen besser kennen und der soziale Kontakt und der Zusammenhalt wird gefördert“.



