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Jubiläumsprinzenpaarsuche in Hörbranz: Hörbranzer Raubritter zum 50 Mal unterwegs

Schon vor dem 11.11. ist es in Hörbranz möglich, dass man auf Hörbranzer Straßen in den Abendstunden einer kleinen Gruppe Raubritter begegnet. Bereits seit 50 Jahren wird in der Leiblachtalgemeinde die Faschingstradition gelebt und erhalten. Seit 1976 wird immer ein neuer Prinzenpaar gesucht, dass die Faschingsgilde durch die fünfte Jahreszeit führt. Mit Ruggi Ruggi HOH werden Bälle, Kaffeekränzchen, Faschingspartys und Clubbings besucht, etwas leiser geht es in den Kindergärten, Seniorenheimen, Schulen, Sozialzentren und bei der Lebenshilfe zu, aber auch dort wird Fasching gefeiert. Jedes Jahr überlegen sich Prinzessin und Prinz ihr eigenes Motto, eine Show wird eingeprobt und individuelle Orden werden gestaltet und an verdiente Personen verliehen. So ist jeder Fasching anders, persönlich und hält Überraschungen bereit. Jedes Regentenpaar bringt eigene Ideen und Vorstellungen mit und verleiht „ihrem“ Fasching eine eigene und persönliche Note.

Suche im Geheimen

Selbst unter den Hörbranzer Raubrittern sind nicht alle eingeweiht. Nach dem Sommer bearbeitet eine kleine Gruppe die Namensvorschläge und bereitet sich auf die Suche vor. Wenn dann die Tage kürzer werden, sind die Sucher unterwegs und klingeln bei den eventuellen Prinzessinnen und Prinzen. Auch nach einer Zusage werden die Namen selbst Vereinsintern nicht bekannt gegeben und ein Großteil der Raubritter ist am 11.11 ab 20.11 Uhr ebenfalls  gespannt, wer als Prinzenpaar offiziell vorgestellt wird. Erst danach wird das Gefolge gesucht und die Mottoplanung kann beginnen. So gehört die Identität des Prinzenpaares bis zum 11.11 sicher zu einem der best gehüteten Geheimnis in Hörbranz.

So darf man auch dieses Jahr gespannt sein, wer das Faschingszepter ab 11.11.2026 in der Hand hält und die Krone auf dem Kopf hat.

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