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Hörbranz in Narrenhand

Bürgermeister Andreas Kresser von der Faschingsgilde abgesetzt

Am Gumpigen Donnerstag stürmte traditionell die große Faschingsgilde in Hörbranz das Gemeindeamt und verhaftete Bürgermeister Andreas Kresser. Anschließend wurde er unter den Klängen der Leiblachtaler Schalmeien von den Hörbranzer Raubrittern zum Kirchplatz gebracht. Dort wurden Bürgermeister Kresser vom amtierenden Prinzenpaar Prinzessin Tanja und Prinz Oliver seine Verfehlungen vorgehalten. Unter den strengen Blicken von Infantin Alisa, dem wunderbaren prinzlichen Gefolge, der Kindergarde Hörbranz, den Howilar Rutschbugglarn, den Leiblacher Fetzahexa, der Bergerly Hills, den Lochauer Bäumlern und zahlreichen Hörbranzerinnen und Hörbranzer, die sich das Spektakel trotz unfreundlichem Wetter nicht entgehen ließen, versuchte Kresser noch mit Ausreden seinen Platz im Gemeindeamt zu verteidigen. Trotzdem wurden dem Ortschef von den Raubrittern der Gemeindeschlüssel und somit auch die Gemeindegeschäfte an Ort und Stelle abgenommen und an das Prinzenpaar übergeben. Bis zum Kehraus haben nun die Narren in Hörbranz die Regierung in der Hand. Gleich als erstes wurden Bürgermeister Andreas Kresser und Vizebürgermeister Stefan Fischnaller dazu verurteilt, die Suppe die sie der Bevölkerung eingebrockt haben, Gratis auszuschöpfen. Dazu stimmten die Leiblachtaler Schalmeien ihre Instrumente und trotz leichtem Nieseln wurde am Kirchplatz die Machtübernahme ausgiebig gefeiert.

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