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Streuobst-Offensive im Obsthof Leiblachtal

Im Leiblachtal setzt der Obsthof auf regionale Streuobsternte und innovative Verarbeitung.

Im Obsthof Leiblachtal herrscht derzeit Hochbetrieb. Himbeeren, Süßkirschen, Marillen und Zwetschken machten den Auftakt zur saisonalen Obstverarbeitung für die bekannten Produkte der Fein-Brennerei Prinz in Hörbranz. Nun folgen Äpfel und Birnen, wobei der Fokus verstärkt auf die Anlieferung von heimischem Streuobst und die innovative Verarbeitung gelegt wird.

„Streuobst vo dahoam“ für die regionale Verarbeitung im Obsthof Leiblachtal

Seit vielen Jahren liefern Landwirte aus dem Leiblachtal ihr frisches, vollreifes und gesundes Streuobst von ihren Feldern zum Einmaischen zum „Prinz“ in Hörbranz, heute ausschließlich zum Obsthof an der Salvatorstraße. Auch Besitzer kleinerer Obstbaumkulturen haben hier die Möglichkeit, ihr Obst aus ihren Gärten und Wiesen gegen ein kleines Entgelt abzugeben, anstatt es ungenutzt liegen zu lassen.

„Im letzten Jahr habe ich rund eintausend Kilo Birnen händisch aufgelesen und in Kisten zum Obsthof gebracht. Hauptsächlich handelte es sich um die alten Sorten Zitronengelbe und Pichlbirne, wie sie in unserer Region besonders häufig vorkommen“, so der Privatmann Othmar Sutter. Die Hörbranzer Landwirte brachten es als heimische „Großlieferanten“ im ertragsreichen Vorjahr auf rund hundert Tonnen Streuobst, die sie zur Verarbeitung an den Obsthof lieferten.

Automatisierte Streuobsternte

Um den Anteil an verarbeitetem heimischem Streuobst weiter zu steigern, setzt der Obsthof Leiblachtal künftig auch auf moderne Technik. Unter dem Motto „Streuobst vo dahoam“ kommt eine neue Erntemaschine zum Einsatz. Die Maschine schüttelt die Hochstammbäume, liest das Obst auf, es wird gewogen und direkt zur Verarbeitung zum Obsthof Leiblachtal transportiert. Besonders private Obstbaumbesitzer sind eingeladen, dieses Ernteangebot nach Anmeldung im Obsthof zu nützen.

Weitläufige Obstquartiere

Die Firma Prinz investiert auch selbst in die Zukunft. So wurden im Leiblachtal Obstquartiere mit den Edelsorten Williams-Birne und Gravensteiner Äpfel angelegt. Rund 80.000 Nieder- und Hochstammbäume werden im heurigen Jahr bereits rund 80 Tonnen Edelobst liefern, sowohl für hochprozentige Spezialitäten als auch für feine Säfte und Sirupe.

Im Obsthof Leiblachtal wurden allein im vergangenen Jahr insgesamt rund 700 Tonnen Äpfel und Birnen direkt aus der Bodenseeregion verarbeitet. Und dieser Anteil soll mit Obst aus den eigenen Obstquartieren natürlich sukzessive gesteigert werden.

Erhaltung der heimischen Obstkulturen

Die Streuobst-Offensive im Leiblachtal ist auch ein Beitrag zur Erhaltung der heimischen Obstkulturen, im Besonderen der Halb- und Hochstammobstbäume, welche immer mehr aus dem Ortsbild verschwinden. Und ganz abgesehen davon prägen diese Obstbäume mit ihrem imposanten Erscheinungsbild unsere Kulturlandschaft und sind mit ihrer Blütenpracht im Frühling oder dem vollbehangenen Früchtestatus im Herbst für uns alle stets aufs Neue sehenswert.

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Obsthof Leiblachtal – Obstanlieferung

Auch heuer zählen wir auf unsere regionalen Obstlieferanten vor Ort und verarbeiten wieder gerne Ihr frisches, vollreifes und gesundes Streuobst.

Gerne nehmen wir Ihr Streuobst jeweils am Montag bis Freitag von 13.00 bis 16.30 Uhr und am Dienstag von 13.00 bis 18 Uhr an. Obstpreis laut Aushang!

Anlieferungsadresse:

Obsthof Leiblachtal
Salvatorstraße 2
A-6912 Hörbranz
office@obsthof-leiblachtal.at
www.obsthof-leiblachtal.at

Bericht und Fotos: Schallert/BMS

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