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Feuerwehrgroßübung im Leiblachtal, Feuerwehrabschnitt 30

Am 12.04.2019 fand im Leiblachtal eine große Waldbrandübung am Pfänderhang statt.

Bei der großangelegten überregionalen Feuerwehrübung, bei der ein Brand am Backenreuterberg oberhalb der Ruine Ruggburg im unzugänglichen Gelände angenommen wurde, konnten eingehend Taktik und Einsatzorganisation geprobt werden. Bei der Übung für den Ernstfall wurde ein Großaufgebot an Mensch und Material aufgeboten. Unter den Augen des Bezirksfeuerwehrinspektors Herbert Österle und Landesrat Christian Gantner nahmen die Feuerwehren aus Hörbranz, Lochau, Hohenweiler, Eichenberg, Möggers, Altach, Nüziders, Rankweil, Egg, Hohenems, Frastanz, Bregenz, Göfis und aus Scheidegg mit 35 Fahrzeugen und über 230 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern teil. Vier Großtanklöschfahrzeuge (GTLF) sicherten mit ihren Wassertanks über 30.000 l Wasser zur Brandbekämpfung. Ein achträdriges, geländegängiges Spezialfeuerwehrfahrzeug kam ebenso zum Einsatz im Wald. Die Bergrettung unterstützte und sicherte die Feuerwehrler im unwegsamen und steilen Gelände, die Forstorgane vom Landesforstgesetz standen für Fragen zu Böden und Umgebung bereit. Die Polizei sorgte mit zahlreichen spektakulären Flügen des Hubschraubers „Libelle“ für den schnellen und reibungslosen Transport von Mannschaft und Gerät vom Landeplatz bei der Rochuskapelle zum Einsatzort „Backrüter Wies“. Am Landeplatz versammelten sich auch viele Schaulustige um die Beförderungsflüge zu verfolgen. Vom Hydranten Backenreute bis zur Löschstelle wurden mit Hilfe von zahlreichen Pumpen und über 1.200m verlegten Feuerwehrschläuchen Wasser bis zu den Einsatzkräften aufwärtsgepumpt. Auch vom Ruggbach und von umliegenden Weihern wurde Löschwasser über aufwendige Leitungen und mit Löschflügen des Hubschraubers zum angenommenen Brandplatz geführt. Bei einer solchen Großereignisübung zeigt sich, wie wichtig das Zusammenspiel aller Beteiligter ist und das nur mit dem koordinierten Einsatz aller schnell, reibungslos und umfassend gehandelt werden kann.

Bei der Abschlussbesprechung am Lochauer Schulhof bedankten sich Landesrat Christian Gantner und Bezirksfeuerwehrinspektor Herbert Österle bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihr Engagement, wurden doch wertvolle Freizeit- und teilweise sogar Urlaubsstunden für die Probe verwendet. Herbert Österle zeigte sich erfreut und stolz über den störungsfreien und bestens ineinandergreifenden Ablauf unter Einsatzleiter Hubert Schreilechner. Besonderer Dank wurde auch an Abschnittsfeuerwehrkommandant Markus Schupp gerichtet, der mit seiner Arbeitsgruppe die ganze Übung ausgerichtet und geplant hat. Auch die Leiblachtalbürgermeister Karl Hehle (Hörbranz), Michael Simma (Lochau, Obmann Regio Leiblachtal), Wolfgang Langes (Hohenweiler), Georg Bantel (Möggers) und Josef Degasper (Eichenberg) sprachen allen Anwesenden persönlich ihr Lob und ihren Dank aus.

Bericht + Bilder: Christian Fetz

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