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Spatenstich Projekt „Gemeindeamt NEU/Gemeinschaftshaus“

Lochau Gemeindehaus neu2016

Jetzt wird gebaut. Die Spatenstichfeier war der offizielle Auftakt für die Errichtung des neuen Gemeinschaftshauses im Lochauer Ortszentrum mit Gemeindeverwaltung, Sparkassen-Bankfiliale, Polizeistützpunkt, Arztpraxis und Tiefgarage.

 

Bürgermeister Michael Simma konnte dazu neben den Architekten Helmut Kuess und Manfred Koller als Sieger des Architekturwettbewerbes für das Projekt „Gemeindeamt NEU“, den Vertretern der verschiedenen Baufirmen mit Lothar Kühne (Nägele Wohn- und Projektbau) und Jürgen Steinhauser (Hilti & Jehle) auch einige Gemeindemandatare, die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die Nachbarn sowie interessierte Gemeindebürger begrüßen. Mit dabei auch die künftigen Mieter im Haus, die Sparkasse, vertreten durch Martin Jäger und Barbara Stanzel, und die Polizei, vertreten durch Landespolizeidirektort Hans-Peter Ludescher, ChefInsp Karl Raudnicky und Postenkommandant Dieter Häusle, weiters Altbürgermeister Xaver Sinz und Pfarrer Gerhard Mähr.

 

Rückblick auf die Historie

Der Bürgermeister erinnerte in seiner Ansprache an eine doch vierjährige Entwicklungsgeschichte, angefangen von der ersten „Empfehlung“ für das Projekt „Gemeindeamt NEU“ im September 2012 im Gemeindevorstand, über die Ausschreibung eines einstufigen Architekturwettbewerbes im April 2013, die Kürung und Präsentation des Siegerprojektes im März 2014, die eingeforderte Volksabstimmung im November 2015 bis hin zum Umzug der Gemeindeverwaltung ins Typico-Haus im März 2016, den Arbeiten im Außenbereich mit umfassenden Adaptierungen und Leitungsverlegungen sowie dem Abbruch des alten Gemeindeamtes im Sommer 2016.

Nach der Baueingabe und den Behördenverfahren für die bau- und gewerberechtlichen Genehmigungen können nun mit dem Spatenstich die eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Erfreulich, dass bei einem Vergabestand von bereits über drei Millionen Euro die prognostizierte Bausumme von rund sechs Millionen Euro netto für das gesamte Bauprojekt bis dato gehalten werden kann.

 

Ein Gemeinschaftshaus mit mehreren „Bewohnern“

 

Auch Architekt Helmut Kuess verweis auf die etwas komplexe Entstehungsgeschichte, eine etwas schwierige Genese, was aber in demokratischen Strukturen nicht weiter auffällig ist. Am bewährten Standort im Ortszentrum entsteht ein viergeschossiger, effizienter und funktionaler Gebäudekomplex mit einer Kubatur von rund 12.000 Kubikmetern und rund 3.000 Quadratmetern Nutzfläche für die künftigen „Bewohner“ samt einer Tiefgarage mit 43 Einstellplätzen und einem großzügigen Vorplatz als möglichem öffentlichem Treffpunkt hier zwischen Berg und See.

 

Das neue Gemeinschaftshaus garantiert eine bürgerfreundliche Gemeindeverwaltung, beherbergt wichtige Infrastruktureinrichtungen und schafft Vermögenswerte für künftige Generationen. Ob es allen gefällt, kann niemals angenommen werden. Zu unterschiedlich sind beim Bauen die Auffassungen von schön und wichtig. Warten wir also auf das Endergebnis, und trauern wir nicht mehr alten Zeiten nach.

Text + Bilder: Manfred Schallert

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