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Lange Nacht der Kirchen

Am 24.05.2019 wurden die Kirchen- und Kirchturmtüren auch in Hörbranz geöffnet

Dank der Zusammenarbeit der Leiblachtaler Pfarrgemeinden Hörbranz, Lochau, Eichenberg, Hohenweiler und Möggers, die mit rund 130 freiwilligen und engagierten Helfern für ein abwechslungsreiches Programm rund um die St. Martinskirche sorgten, kann die „Lange Nacht der Kirche“ in Hörbranz als voller Erfolg bezeichnet werden. Bei der österreichweiten Veranstaltung, die um 17.50 Uhr mit dem gemeinsamen Glockengeläut in ganz Österreich gestartet wurde, halten mehr als 700 Kirchen am gleichen Tag ihre Türen offen und „bespielen“ den Kirchraum. In Hörbranz bot sich eine ideale Gelegenheit eines ungezwungenen Miteinanders und der Kirchplatz war einmal mehr der Mittelpunkt des Dorfes. Mehr als 500 Interessierte aller Altersklassen nutzen die Gelegenheit um einen Blick hinter die Kulissen der Kirche zu werfen, Neues zu entdecken, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und sich auszutauschen, geschichtliche Hintergründe zu erfahren und einen unvergesslichen Abend zu erleben.

Am Kirchplatz war eine leuchtende Stillespirale aufgebaut, um die Kirche führte ein Versöhnungsweg mit Stationen zum Innehalten und im Kirchenraum herrschte reges Treiben. Verschiedene Chöre, Musiker, eine Lesung mit heiteren Kirchengeschichten, ein biblischer Weinstand und eine nächtliche Andacht sorgen von 18.00 Uhr bis 24.00 Uhr für vielfältige Programmpunkte, wo sicher für jeden etwas dabei war. Im Pfarrheim wurde man bestens bewirtet und konnte sich stärken. Als wahrer Publikumsmagnet präsentierte sich „Zwischen Glocken und Fledermäusen“. So konnte der Kirchturm über die engen Treppen bis in den Glockenstuhl bestiegen werden und wer sich traute konnte von Hand den Glockenklöppel an eine der riesigen Glocken anschlagen. Das unregelmäßige Geläute sorgte für einige Verwirrung bei den Leiblachtalern die nicht bei der Veranstaltung dabei waren. Messner Harald Kustermann verkürzte den Auf- und Abstieg mit interessanten Geschichten rund um die Hörbranzer Pfarrkirche und wer keine Angst vor einem Tinnitus (lateinisch „Klingeln der Ohren“) hatte, konnte auf der obersten Plattform, direkt unter den Glocken, einmal das volle Läuten aller Glocken „spüren“.

An diesem Abend konnten sich Kinder und Eltern, Architekturinteressierte und Musikfreunde, Gläubige und Ungläubige, Junge und Ältere, einfach alle Menschen die gerne ihren Horizont erweitern und offen für altes und neues sind, überraschen lassen und gemeinsame Stunden genießen.

Bericht + Bilder: Christian Fetz

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